Kappesuntereinander mit Hackbröckskes ~ gestampfter Kohl-Kartoffel-Eintopf mit Hack

Zutaten & Zubereitung 

  • 500 g Hackfleisch, ich empfehle halb und halb Schwein/Rind oder Rinderhack
Etwas neutrales Öl wie Sonnenblume oder Raps oder Butterschmalz in einer großen, beschichteten Pfanne, zu der es einen Deckel gibt, erhitzen. Hack wie ein Burgerpatty plattdrucken und von beiden Seiten scharf anbraten, dann mit den Pfannenwender in mundgerechte Bröckchen (Bröckskes) zerteilen. Diese rundherum anbraten, bis sie schön Farbe haben, dabei mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Aus der Pfanne nehmen und in einer Schüssel parken.

  • 2 mittelgroße Zwiebeln, in feinen Würfeln
  • 1 TL Salz
Zwiebeln und Salz in die Pfanne geben und glasig anschwitzen.
  • 600 g Spitzkohl, entstrunkt gewogen, geviertelt und in 1 cm breiten Streifen
  • 600 g festkochende Kartoffeln, in Würfeln von ca. 2 bis 3 cm
Kohl und Kartoffeln in die Pfanne geben und 5 bis 10 Minuten unter Rühren anschwitzen, bis der Kohl zusammenfällt.
  • ca. 800 ml Rinder – oder Kalbsfond
  • 1/2 TL ganzer Kümmel, nach Belieben in einem Tee-Ei oder Teefilter
Soviel Fond angießen, daß Kohl und Kartoffeln gerade so bedeckt sind. Kümmel dazugeben und zugedeckelt aufkochen. Hitze reduzieren und ca. 45 Minuten köcheln lassen. Wenn alles schön weich ist, mit einem Kartoffelstampfer die Kartoffeln leicht stückig zerdrücken, auf keinen Fall einen Pürierstab benutzen. Hackbröckskes und evtl. noch etwas Fond dazugeben, Deckel wieder auflegen und weitere 15 Minuten leicht köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer nochmal abschmecken, schon ist das Kappesuntereinander fertig.

meine Tips:

  • ich empfehle unbedingt, das Kappenuntereinander einen Tag im Voraus zuzubereiten, über Nacht im Kühlschrank durchziehen zu lassen und dann wieder langsam zu erwärmen, so schmeckt es am Besten
  • statt Hack kann man auch in Scheiben geschnittene Mettenenden oder ähnliche Wurst nehmen
  • wir essen das Kappesuntereinander am liebsten aus tiefen Tellern mit einem ordentlichen Klecks Senf auf dem Rand, von dem man mit jeder Gabel oder Löffel ein wenig mitnimmt

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