Caponata siciliana

Zutaten & Zubereitung 
  • 3 große Strauchtomaten
Tomaten über Kreuz einritzen und 1 Minute in kochendem Wasser blanchieren. Auf einem Sieb abgießen, kurz auskühlen lassen und enthäuten. Vierteln, Kernmasse entfernen, in 0,5 cm breite Spalten schneiden und beiseite stellen; es ergeben sich ca. 250 g Tomatenfleisch. Wenn Du das Glück hast, vollreife San Marzano-Tomaten bekommen kannst, dann greif zu. Da sie etwas kleiner sind, brauchst Du vielleicht ein oder zwei mehr.
  • 700 g möglichst kleine Auberginen, in Würfel von ca. 4 cm
Rapsöl in einem kleinen Topf erhitzen und Auberginenwürfel portionsweise darin frittieren. Wenn sie leicht Farbe bekommen und schön weich sind, mit einer Siebkelle herausnehmen, gut abtropfen lassen und auf ein Sieb geben, dabei leicht salzen. Wer nicht frittieren möchte, kann die Auberginenwürfel auch in der Pfanne anbraten.

  • 2 EL Olivenöl
  • 150 g Zwiebeln, gern rot, in 0,5 cm breiten Segmenten
  • 150 g Staudensellerie, in 0,5 cm dicken Scheiben, möglichst die zarten Stangen aus der Mitte
  • 2 EL Kapern, möglichst in Salz eingelegt, auf einem kleinen Sieb gründlich abgespült und abgetropft, alternativ die in Essig eingelegten, gründlich abgetropft
  • 2 EL ganze grüne Oliven, ohne Stein (ca. 40 g)
  • 2 EL ganze schwarze Oliven, ohne Stein (ca. 40 g)
Olivenöl in einer beschichten Pfanne, am Besten einer Wokpfanne, erhitzen. Zwiebeln und Staudensellerie hineingeben und bei etwas reduzierter Hitze anschwitzen, bis die Zwiebeln schön weich sind. Kapern und Oliven zugeben und kurz mitschmoren.
  • 100 ml Weißweinessig
  • 25 g Zucker
Essig und Zucker zufügen und aufkochen lassen. Tomaten in die Pfanne geben und alles auf kleiner Flamme offen einige Minuten einkochen lassen, bis es schön rund ist.

Caponata siciliana
Auberginen zugeben, vorsichtig unterrühren und nochmals mit Salz und evtl. etwas Olivenöl abschmecken. Auf einer Platte anrichten, nach Belieben mit etwas zartem Sellerieblattgrün in feinen Streifen oder wenn zur Hand, etwas frischem Basilikum, garnieren.

Caponata siciliana
Die Caponata kommt niemals heiß auf den Tisch, sondern immer nur lauwarm, besser noch kalt, allerdings niemals direkt aus dem Kühlschrank.  Wenn Du sie einen Tag im Voraus zubereiten möchtest, dann kannst Du sie nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren, mußt sie allerdings unbedingt zwei Stunden vor dem Verzehr herausholen, damit sie Zimmertemperatur annimmt.
Caponata siciliana

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