Erdbeer-Gurkensalat

Zutaten

  • 1 kleine Salatgurke
  • 300 g Erdbeeren, geputzt
  • 3 EL Walnussöl, ersatzweise Olivenöl
  • 3 EL Erdbeer-Balsamessig oder weißer Balsamico
  • 1 EL Schnittlauchröllchen oder gehacktes Basilikum
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Gurke schälen, der Länge nach vierteln und das Kerngehäuse wegschneiden. In 1/2 cm dicke Stücke schneiden. Erdbeeren je nach Größe halbieren, vierteln oder in Scheiben schneiden. In einer Schüssel mit Öl und Essig mischen, Schnittlauch oder Basilikum untermischen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer servieren.

Der Salat schmeckt auch prima mit 100 g Feta in kleinen Würfeln vermischt.

Ruck-Zuck-Frühstücksbrötchen mit knuspriger Polentakruste

Zutaten
  • 350 g Weizenmehl, Type 405 oder 550
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 250 ml Milch
Die trockenen Zutaten mischen, Milch hinzugeben und mit den Knethaken des Handmixers oder einer Küchenmaschine zu einem Teig verarbeiten. In neun Teile teilen und diese rundwirken.
  • etwas Milch zum Bestreichen
  • 2 EL Polenta
Teiglinge mit Milch bestreichen und die Oberseite in die Polenta tauchen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backbleck legen und evtl. noch stempeln. Ich nehme dazu immer meinen Apfelteiler. Backofen auf 220°C U/O vorheizen und die Brötchen auf mittlerer Schiene 20 Minuten backen.

Ruck-Zuck-Frühstücksbrötchen mit knuspriger Polentakruste
Mein Tip:

  • man kann die Brötchen statt in Polenta auch in Körner und Saaten tauchen

Joghurtbombe

Zutaten

  • 500 g Natur-Joghurt 3,5%
  • 120 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • Mark einer Vanillestange
  • 400 ml Schlagsahne
  • Obst nach Wahl
Joghurt, Zucker, Vanillemark und Vanillezucker in eine Schüssel geben und miteinander verrühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Joghurtmasse heben. Ein Sieb – sehr schön macht sich ein Spitzsieb – mit einem Geschirr-oder Mulltuch auslegen und auf eine größere Schüssel zum Ablaufen stellen. Die Masse in das Sieb füllen, mit etwas Folie abdecken, das Tuch darüber locker einschlagen und über Nacht im Kühlschrank parken. Am nächsten Tag dann die Masse auf eine Platte stürzen und mit Früchten, Fruchtpüree, Roter Grütze oder was auch immer Euch einfällt dekorieren.
Ich empfehle Bio-Schlagsahne, da alle anderen mittlerweile mit Carrageen versetzt sind.

Frischkäsecreme mit getrockneten Tomaten, Basilikum und Pinienkernen

Zutaten

  • 50 g Pinienkerne
  • 120 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft gewogen
  • 300 g Frischkäse
  • 150 g Naturjoghurt
  • 40 g TK-Basilikum oder 1/2 Topf frisches Basilikum
  • Salz und Pfeffer
  • ein Spritzer Zitronensaft
Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne etwas anrösten und abkühlen lassen. Tomaten, Frischkäse, Joghurt und Basilium in einer Küchenmaschine zerkleinern und gut mischen lassen. Eventuell funktioniert es auch mit einem Pürrierstab, ich habe es im TM zubereitet. Pinienkerne zugeben und ebenfalls kurz nach gewünschter Konsistenz zerkleinern. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Frischkäsecreme mit getrockneten Tomaten, Basilikum und Pinienkernen

Holunderblütensenf

Zutaten
  • 100 g gelbe Senfsaat
  • 50 ml Weißweinessig
  • 1/2 EL Salz
  • 1/2 EL Kurkuma
  • 1 EL flüssiger Honig
  • 175 ml Holunderblütensirup
Senfkörner in einem Blitzhacker oder im TM ca. 2 Minuten fein mahlen. Mit Essig, Salz, Kurkuma, Honig und Holunderblütensirup gründlich vermischen; es entsteht eine ziemlich füssige Masse, die noch anzieht. In sterilisierte Twist-Off-Gläschen abfüllen und vier Wochen durchziehen lassen Dann zügig verbrauchen, die Haltbarkeit beträgt ca. 3 Monate.

Speculoos-Oatmeal-Cookies

Zutaten für 20 Stück

  • 140 g zarte Haferflocken
  • 65 g Mehl, Typ 405
  • 1/2 TL Natron
  • 2 Prisen Salz
  • 110 g weiche Butter
  • 70 g weißer Zucker
  • 70 g Rohrzucker
  • 130 g Speculoos cremig
  • 1 Ei, Gr. M
  • Mark einer halben Vanilleschote
Haferflocken, Mehl, Natron und Salz mischen. In einer weiteren Schüssel Butter, beide Zuckersorten und den Speculoos Brotaufstrich cremig rühren. Ei und Vanillemark zugeben und gut verrühren. Haferflocken-Mischung zur Butter-Zucker-Masse geben und  gerade so lange verrühren, bis sich ein gleichmäßiger Teig bildet. Diesen zugedeckelt eine Stunde im Kühlschrank parken.

Backofen auf 180°C U/O vorheizen. Walnußgroße Kugeln mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen; ich benutze dafür meinen Eisportionierer mit 4 cm Durchmesser. Blech auf mittlerer Schiene 10 Minuten backen, dann die Cookies mit einem Löffelrücken etwas plattdrücken und weitere 8 Minuten backen. Backpapier auf ein Rost ziehen und Cookies abkühlen lassen. Auf einem weiteren Bogen Backpapier wieder walnußgroße Kugeln abbacken.
Wenn die Cookies vollständig ausgekühlt sind, den ersten gleich mit einem kühlen Glas Milch genießen; die restlichen luftdicht verschlossen aufbewahren.

Paderborner Landbrot

Zutaten
  • 500 g Roggen-Sauerteig, Type 1150
  • 245 g Roggenmehl Type 1150
  • 120 g Weizenmehl Type 1050
  • 255 g Wasser
  • 12 g Salz
  • 10 g Hefe (optional, falls der Sauerteig noch jung ist)
Alle Zutaten in der Küchenmaschine 5 Minuten kneten lassen. Abdecken und 20 Minuten ruhen lassen. Dann nochmals für 2 Minuten kneten.
Eine große Kastenform (ich benutze meine Pain de mie, 30 x 10 x 10 cm) gründlich ausbuttern und den Teig hineingeben. Mit nassen Fingern verteilen und glattstreichen. Form in eine große Tüte z.B. unbenutzte Mülltüte geben, diese aufpusten und mit einem Gefrierclip verschließen. Teig an einem warmen Ort 90 Minuten gehen lassen. Danach nochmal mit den Fingern befeuchten und mit einer Stipprolle oder einem in Wasser getauchten Schaschlikspieß ca. 3 cm tief einstechen
Den Backofen auf 250°C U/O vorheizen und auf den Boden eine kleine feuerfeste Schüssel mit kochendem Wasser stellen. Form auf einem Rost auf mittlerer Schiene einschieben und 15 Minuten backen. Dann die Backofentür kurz öffnen und den Dampf entweichen lassen, wieder schließen und die Temperatur auf 180°C reduzieren. 45 Minuten backen, Brot aus der Form holen und noch 5 Minuten frei backen. Evtl. die Form mit Alufolie abdecken, wenn das Brot zu dunkel wird, bei mir war das nach 35 Minuten der Fall.

Paderborner Landbrot

[Basics] Sauerteig

Zutaten

  • 100 g Roggenmehl, Typ 1150
  • 160 g Wasser
  • eine dichtschließende Schüssel mit Deckel
Wasser und Mehl werden gründlich in der Schüssel miteinander verrührt, es entsteht ein geschmeidiger Teig ähnlich wie zum Waffelbacken. Die Schüssel zudeckeln und bei Zimmertemperatur stehenlassen. Ungefähr alle 8 Stunden einmal kräftig umrühren.

Nach zwei bis vier Tagen entwickelt der Sauerteig erste Aktivität, das hängt von der Temperatur ab. Bei mir ging es nach zwei Tagen schon richtig los. Es bilden sich die ersten Bläschen und der Teig wird merklich flüssiger beim Umrühren.

Nun wird es Zeit, den Sauerteig regelmäßig zu füttern. Dazu einmal täglich 100 g Roggenmehl und gerade soviel Wasser untermischen, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Zusätzlich habe ich ihn auch noch einmal pro Tag umgerührt, um Sauerstoff zuzuführen. Da ich mich mit dem Backtag etwas vertan habe, bin ich am vierten Tag von 100 g auf 50 g Mehl täglich problemlos umgestiegen.

Man züchtet den Sauerteig solange, bis man genügend für das erste Brot hat und zusätzlich 4 EL als Anstellgut für die Weiterzüchtung.
Entweder man füttert dann gleich weiter oder man gibt den Rest in eine Schraubglas in den Kühlschrank und füttert bei Bedarf weiter. Allerdings sollte man ihn nicht länger als 3 Wochen kühlstellen. Sauerteig kann man auch mit jeder anderen Mehlsorte, z.B. Weizenmehl Typ 550 oder 1050 ansetzen.
Für das erste Brot sollte man zusätzlich noch Hefe zugeben. Je älter der Sauerteig wird, desto reifer und backfreudiger wird er. Ob meine Methode so ganz richtig ist, weiß ich nicht. Aber es hat funktioniert und ich bin durch das erste Brot, dem Paderborner Landbrot, das ich mit diesem Sauerteig gebacken habe, so richtig angefixt und freue mich schon auf viele Sauerteigbrote in der nächsten Zeit.

Bratkartoffelsalat mit Bohnen und Bacon

Zutaten 

  • 600 kg festkochende Kartoffeln, geschält gewogen, in 3 mm dicken Scheiben
  • 3 EL Butterschmalz oder Rapsöl
  • 200 grüne Bohnen, geputzt gewogen, halbiert
  • 2 große Gewürzgurken, geviertelt und in 3 mm dicken Scheiben
  • 100 g Baconstreifen oder Würfel
Butterschmalz in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen und die Kartoffelscheiben bei mittlerer darin unter gelegentlichem Wenden goldbraun braten, dabei etwas salzen.
Bohnen in Salzwasser bißfest garen, abgießen, kalt abschrecken, abtropfen und für ein paar Minuten mitbraten. Bacon in einer kleinen Pfanne knusprig braten und mit den Kartoffeln, Bohnen und Gurken in eine Schüssel geben. Das ausgetretene Fett in der Pfanne belassen.

Zutaten für das Dressing

  • 1 große oder 2 kleine rote Zwiebeln, in feinen Würfeln
  • 200 g Wasser
  • 4 EL Gurkenwasser
  • 4 EL Weißweinessig oder weißer Balsamico
  • 2 EL körniger Senf
  • 1 TL Gemüsebrühpulver
  • 1/2 TL Zucker
Zwiebelwürfel im Baconfett anschwitzen. Die restlichen Zutaten zugeben und das Dressing in der Pfanne 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer herzhaft süß-sauer abschmecken und in die Schüssel über die Kartoffeln, Bohnen und Gurken geben. Vorsichtig unterheben und 20-30 Minuten ziehen lassen.

Brot-Frikadellen

Zutaten 

  • 1 große oder 2 kleine rote Zwiebeln, in feinen Würfeln
  • 2 Knoblauchzehen, gepreßt
  • 1 EL Olivenöl
  • 250 ml Milch
  • 500 g altes Brot, bevorzugt Weißbrot oder Fladenbrot, in Würfeln von ca. 2 cm Kantenlänge
  • 2 Eier, Gr. M
  • 4 EL gehackte Kräuter nach Wahl, ich hatte TK 8 Kräuter
  • 1/2 – 1 TL Chiliflocken
  • Salz und Pfeffer
Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen, Zwiebelwürfel und Knoblauch darin auf mittlerer Hitze anschwitzen. Milch zugeben und leicht erwärmen. Brot damit in einer Schüssel übergießen und einweichen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Je nach Brotsorte wird unterschiedlich viel Milch benötigt, es sollte matschig, aber nicht flüssig werden. Falls das passiert ist, Brot ausdrücken und überschüssige Flüssigkeit abgießen. Falls es zu trocken ist, noch etwas Milch zufügen. Eier, Kräuter und Chili unterrühren, mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Wenn die Masse zu feucht ist, noch etwas Paniermehl zufügen. Sie sollte sich ähnlich wie eine Hackfleischmasse anfühlen.

Mit nassen Händen kleine Frikos formen, ich benutze zum Portionieren meinen Eisportionierer mit 4 cm Durchmesser. Die Frikos etwas flachdrücken und in Butterschmalz auf mittlerer Hitze langsam goldbraun braten. Dazu schmeckt herrlich ein grüner Salat mit einem kräftigem Dressing.

Beim Würzen seid ruhig mutig und benutzt, was Euch gefällt.